Verfahrens- und Umwelttechnik Drucken E-Mail

 

 

Techniker/innen im Bereich Verfahrens- und Umwelttechnik sind fachübergreifend ausgebildet. Sie können daher in sehr vielen Bereichen der Wirtschaft, z.B. in der chemischen Industrie, im Apparate- und Anlagenbau, in der Wasser- und Abwasserbehandlung, dem Umweltschutz, dem Recycling oder im technischen Vertrieb tätig werden.

In naher Zukunft werden sich die Einsatzschwerpunkte zunehmend an der Einsparung und optimierten Ausnutzung von Rohstoffen und Energie orientieren. Deshalb werden immer mehr gezielt ausgebildete Fachkräfte benötigt, die das Know-How der Verfahrens- und Umwelttechnik beherrschen.

 

Aufnahmevoraussetzungen

Ergänzend zu den allgemeinen Aufnahmevoraussetzungen (s. Allgemeines) sind für diesen Schwerpunkt eine Ausbildung in einem der Berufsfelder Maschinen-, Chemie- oder Umwelttechnik sowie eine einjährige einschlägige Berufspraxis nach der Ausbildung erforderlich.

Dieser Schwerpunkt wird nur zum jeweiligen Wintersemester (Aug./Sept.) angeboten.


Weiterbildungsschwerpunkte

In diesem Schwerpunkt werden die fachlichen Tätigkeiten in einen technischen und gesellschaftlichen Zusammhang (z.B. Umweltmanagement, Öko-Audit) gestellt.

Dazu ist das Verständnis von Geräten, Anlagen und Systemen ausschlaggebend.

Ihre zentralen Lerninhalte sind:

  • Verfahrens- und Umwelttechnik
  • Leittechnik
  • Konstruktion und Anlagenplanung
  • Projektmanagement
  • Qualitäts- und Umweltmanagement

 

Stundentafel

 

Allgemeiner Lernbereich
Stunden
Deutsch
160
Englisch
200
Politik, Wirtschaft, Recht und Umwelt
160
Berufs- u. Arbeitspädagogik
40
Mathematik
200
Fachrichtungsbezogener Bereich
Verfahrens- und umwelttechnische Problemstellungen mit Hilfe naturwissenschaftlicher Grundlagen lösen
240
Verfahrens- und umwelttechnische Prozesse auslegen
320
Technische Unterlagen bearbeiten, präsentieren und analysieren
160
Werkstoffe anwendungsgercht auswählen und die Festigkeit von Anlagenkomponenten überprüfen
200
Verfahrens- und umwelttechnische Anlagen unter ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten planen
200
Sensoren und Aktoren mit Hilfe elektrotechnischer Grundlagen in die Feldebene integrieren
160
Verfahrens- und umwelttechnische Prozesse leiten
160
Verfahrensabläufe qualitäts- und umweltgerecht organisieren
160
Projektarbeit
200


Die Zahlenangaben sind die Gesamtstundenzahlen innerhalb der zweijährigen Ausbildung.

 

 

Berufsaussichten und Tätigkeiten


Der Verfahrenstechniker, die Verfahrenstechnikerin sind in der Lage, Prozesse auszulegen und zu leiten. Sie können daher in sehr vielen Bereichen der Wirtschaft tätig werden. Durch ihre vielseitige Ausbildung, die auch (mit interdisziplinärem Ansatz) die angrenzenden Tätigkeitsbereiche berücksichtigt, sind sie in vielen unterschiedlichen Branchen beschäftigt, z.B. in der chemischen Industrie, im Apparate- und Anlagenbau, in der Wasser- und Abwas­serbehandlung, dem Umweltschutz oder im technischen Vertrieb.

In naher Zukunft werden sich die  Einsatz­schwerpunkte zunehmend an Einsparung durch optimierte Ausnutzung von Rohstoff und Energie orientieren. Dabei darf nicht vergessen werden, das  Zusammenspiel von Ökologie und Ökonomie zu beachten.  Deshalb werden immer mehr Fach­kräfte benötigt, die sich auf dem Gebiet der Ver­fahrens- und Umwelttechnik auskennen.

 
Veranstaltungen:
6. Weilburger Trialog am 18. Juni 2010

Nachbetrachtung zum Trialog - Thema: "Grüne Innovation"

 

Presse:
Gute Ideen für erneuerbare Energien

Die Nassauische Neue Presse vom 12. Juli 2010 berichtet

 

 
Arbeitswelt gleicht heute einer Patchworkdecke

Die Nassauische Neue Presse vom 10. Juli 2010 berichtet