Produktions- und Qualitätsmanagement Drucken E-Mail

 

 

Auslöser für die Entwicklung dieses Ausbildungsganges ist die starke Nachfrage der Industrie nach Technikerinnen und Technikern für produktionsorientierte Tätigkeiten, die im direkten Kontakt zwischen unserer Schule und Unternehmen immer wieder festzustellen ist. Ausgehend von dieser Nachfrage und aufbauend auf Erfahrungen mit der Ausbildung von Fertigungstechnikern/innen wurde ein entsprechendes Ausbildungsprofil für den Schwerpunkt Produktions- und Qualitätsmanagement entwickelt.

Die Ausbildung wendet sich an junge Facharbeiter/innen aus maschinentechnischen Berufen, die über eine Ausbildung zum staatlich geprüften Techniker/in eine produktionsorientierte Tätigkeit in der Metall- und Elektroindustrie bzw. auch in anderen Industrien anstreben. Im Mittelpunkt der Ausbildung stehen die Bereiche

  • Planung und Steuerung der Produktion
  • das Qualitätsmanagement
  • die Betriebsmittelkonstruktion
  • betriebliche Informationstechnik,

die mit hohem Stundenumfang unterrichtet werden.

 

Aufnahmevoraussetzungen

 

Ergänzend zu den allgemeinen Aufnahmevoraussetzungen (s. Allgemeines) sind für diesen Schwerpunkt eine Ausbildung in dem Berufsfeld Maschinentechnik sowie eine einjährige einschlägige Berufspraxis nach der Ausbildung erforderlich.

Dieser Schwerpunkt wird nur zum jeweiligen Sommersemester (Febr.) angeboten.

 

Weiterbildungsschwerpunkte


Die Ausbildung wendet sich an Fach­arbeiter/innen des Berufsfeldes Metall, die eine höherqualifizierte produktionsorientierte Tätigkeit anstreben.

Das Ausbildungsprofil orientiert sich  an den Erfordernissen von produzierenden Unternehmen. Dabei stehen betriebliche Tätigkeiten im Mittelpunkt. Für den Schwerpunkt Produktions- und Qualitätsmanagement gliedern sich diese Bereiche wie folgt:

Produktentwicklung begleiten und  Betriebsmittel (Werkzeuge, Handhabungsgeräte) entwickeln und beschaffen
Produktion planen und steuern 
Produktionsprozesse optimieren und automatisieren
Qualität und Kosten planen und überwachen

Der Praxisbezug wird besonders dadurch erreicht, dass technische Grundlagen und betriebliche Tätigkeiten zusammenhängend betrachtet und unterrichtet werden. Exemplarische Arbeitsprozesse ziehen sich als Leitaufgaben wie ein roter Faden durch die Lerneinheiten. Selbstverständlich spielt dabei die computerunterstützte innerbetriebliche Information und Kommunikation eine große Rolle.

 

Stundentafel

 

Allgemeiner Lernbereich
Stunden
Deutsch
160
Englisch
200
Politik, Wirtschaft, Recht und Umwelt
160
Berufs- u. Arbeitspädagogik
40
Mathematik
200
Fachrichtungsbezogener Bereich
Aufträge mit Methoden des Projektmanagements bearbeiten
120
Technische Unterlagen anfertigen, auswerten, präsentieren u. archivieren
120
Werkstoffe beanspruchungsgerecht auswählen u. Bauteilfestigkeit prüfen
280
Betriebsmittel entwerfen und konstruieren
160
Computergestützte Informations- u. Kommunikationstechniken zur Lösung betrieblicher Aufgaben einsetzen
120
Produktionsprozesse, Arbeitsplätze und Werkstätten planen und Produktionsprozesse steuern
200
Maschinen und Verfahren anwendungsgerecht auswählen
160

Handhabungs- und Automatisierungsvorgänge planen und durchführen

200
Prozesse qualitäts- umwelt- und sicherheitsgerecht organisieren und überwachen 200
Kosten ermitteln und minimieren
80
Projektarbeit
200

Die Zahlenangaben sind die Gesamtstundenzahlen innerhalb der zweijährigen Ausbildung.

 

Berufsaussichten und Tätigkeiten


Die Absolventinnen und Absolventen dieses Schwerpunktes finden ihren zukünftigen Arbeitsplatz in den produktionsorientierten Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie sowie in anderen verarbeitenden Gewerben.

Besondere Einsatzgebiete sind:

  • Arbeitsplanung
  • Arbeitsvorbereitung
  • Beschaffung
  • Materialwirtschaft
  • Qualitätsplanung
  • Vertrieb von Werkzeugen und
  • Maschinen
  • Betriebsmittelkonstruktion
 
Veranstaltungen:
6. Weilburger Trialog am 18. Juni 2010

Nachbetrachtung zum Trialog - Thema: "Grüne Innovation"

 

Presse:
Gute Ideen für erneuerbare Energien

Die Nassauische Neue Presse vom 12. Juli 2010 berichtet

 

 
Arbeitswelt gleicht heute einer Patchworkdecke

Die Nassauische Neue Presse vom 10. Juli 2010 berichtet