IT-Sicherheitsmanagement Drucken E-Mail

 

 

Sicherheit ist in der Informationsverarbeitung ein zunehmend wichtiger Aufgabenbereich. Nicht nur auf Grund verschärfter gesetzlicher Vorgaben, sondern auch aus eigenem wirtschaftlichen Interesse investieren Unternehmen in diesem Bereich in neue Technologien und Personal. Diese Weiterbildung vermittelt dafür die grundlegenden Kenntnisse von der Gefahrenanalyse über die Planung und Konzeption bis hin zu Implementierung und Betrieb einer sicheren IT-Infrastruktur. Die dazugehörigen Aufgabenstellungen werden in Laboren und Projekten praktisch eingeübt und umgesetzt.

 

Aufnahmevoraussetzungen

 

Ergänzend zu den allgemeinen Aufnahmevoraussetzungen sind für diesen Schwerpunkt eine Assistentenausbildung (Informationsverarbeitung) oder eine Ausbildung in einem Berufsfeld der Kommunikations- oder Informationstechnik (z.B. Fachinformatiker, IT-Systemelektroniker, IT-Systemkaufmann) sowie eine einjährige einschlägige Berufspraxis nach der Ausbildung erforderlich.

 

Dieser Schwerpunkt wird nur zum jeweiliegen Wintersemester (Aug.) angeboten.

 

Weiterbildungsschwerpunkte

  • Nutzerprofile und Sicherheitsrichtlinien konzipieren, umsetzen und testen.
  • Anforderungen an im Netz benötigte Dienste (z.B. Web, Mail, File- und Print-Services) analysieren, die Dienste implementieren und mit der Nutzerverwaltung koppeln.
  • Ein laufendes Netz hinsichtlich Leistung und Auslastung überwachen und ggf. nächste Ausbaustufen planen
  • Konzepte zur Datensicherung entwickeln und umsetzen
  • Den Betrieb der Server überwachen und an die Lastanforderungen anpassen
  • Den Umgang mit einer Ausfallsituation planen (Disaster Recovery)
  • Eine Gefährdungsanalyse für ein Rechnernetz mit Verbindung zum Internet durchführen und geeignete Technologien zur Verringerung der Gefahren auswählen
  • Umsetzung von Sicherheitsvorgaben schulen, Security-Audits vorbereiten und durchführen
  • Ein Firewall-System zur Absicherung des Firmennetz planen, implementieren und betreiben
  • Einsatz von Werkzeugen zur Erkennung von Angriffen (Intrusion Detection, Intrusion Prevention)
  • Ein Filialnetz sicher und leistungsfähig mit dem Netz der Zentrale koppeln.

Stundentafel

Allgemeiner Lernbereich
Stunden
Deutsch
160
Englisch
200
Politik, Wirtschaft, Recht und Umwelt
160
Berufs- u. Arbeitspädagogik
40
Fachrichtungsbezogener Bereich
Mathematik
200
Aufträge mit Methoden des Projektmanagements bearbeiten
120

Informations- und Kommunikationsanforderungen eines Unternehmens oder einer Institution erfassen, analysieren und in einer Nutzerverwaltung abbilden

240

Technische Infrastruktur für ein Informations- und Kommunikationssystem planen  und in Betrieb nehmen

200
Analyse des Sicherheitsbedarfs der Informations- und Kommunikations-Infrastruktur, Erstellung eines Sicherheitskonzeptes sowie dessen Umsetzung
160

Analyse des Sicherheitsbedarfs der Informations- und Kommunikationsdienste, Erstellung eines Sicherheitskonzeptes sowie dessen Umsetzung

280

Die Sicherheit eines Informations- und Kommunikationssystems gegen unerwünschte Eingriffe sicher stellen, überwachen und an neue Anforderungen anpassen

280
Eine sichere Kommunikation über unsichere Netze entsprechend den Auftragsanforderungen projektieren und implementieren
320
Projektarbeit
200

Die Zahlenangaben sind die Gesamtstundenzahlen innerhalb der zweijährigen Ausbildung.

 

Berufsaussichten und Tätigkeiten

 

Ausfallfreie Informations- und Kommunikationssysteme sind für viele Betriebe und Institutionen überlebenswichtig, da die Kunden und Mitarbeiter rund um die Uhr auf die Dienstleistungen zugreifen können sollen. Gleichzeitig entstehen durch die weltweite Vernetzung dieser Systeme neue Risiken für den Betrieb: Hacker und Konkurrenten suchen Wege, Daten auszulesen oder den Betrieb zu stören.

In diesem Umfeld werden Technikerinnen und Techniker gebraucht, die eine Risikoanalyse durchführen und auf dieser Basis sichere Systeme projektieren, installieren und in Betrieb nehmen können. Sie überwachen bei laufenden Systemen, ob Angriffsversuche stattfinden, und prüfen, ob die eingesetzten Sicherheitsmaßnahmen noch ausreichenden Schutz bieten.

 
Veranstaltungen:
6. Weilburger Trialog am 18. Juni 2010

Nachbetrachtung zum Trialog - Thema: "Grüne Innovation"

 

Presse:
Gute Ideen für erneuerbare Energien

Die Nassauische Neue Presse vom 12. Juli 2010 berichtet

 

 
Arbeitswelt gleicht heute einer Patchworkdecke

Die Nassauische Neue Presse vom 10. Juli 2010 berichtet