Energietechnik und Prozessautomatisierung Drucken E-Mail

 

Ermitteln der Motorkennline

 

Von der Erzeugung über die Verteilung bis zur Umsetzung, z.B. in Antrieben, ist die elektrische Energie der Leitgedanke der Weiterbildungin diesem Schwerpunkt.
Beim Einsatz der Energie wird verstärkt auf Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz unter dem Gesichtspunkt der Energieeffizienz geachtet.
Um dies zu erreichen sind höhere Wirkungsgrade und der Einsatz von Automatisierungsgeräten notwendig. Die Bewältigung der vielfältigen Aufgaben, besonders in der Automatisierungstechnik wird durch den breiten Einsatz von Rechnersystemen unterstützt.

Aufnahmevoraussetzungen

 

Ergänzend zu den allgemeinen Aufnahmevoraussetzungen (s. Allgemeines) sind für diesen Schwerpunkt eine Ausbildung in dem Berufsfeld Elektrotechnik sowie eine einjährige einschlägige Berufspraxis nach der Ausbildung erforderlich.

Dieser Schwerpunkt wird nur zum jeweiligen Wintersemester (Aug./Sept.) angeboten.

 

Weiterbildungsschwerpunkte

 

Anhand praktischer Problemstellungen eignen sich die Studierenden das notwendige Wissen und die Fertigkeiten an, Automatisierungssysteme zu projektieren, einzurichten und zu warten. Dies umfasst Arbeiten an modernen Regelungseinrichtungen, Steuerungsanlagen und Antriebseinheiten mit den entsprechenden Stromrichtern und Energieversorgungseinheiten.

Um diese Aufgaben bewältigen zu können, wird besonderer Wert auf ein professionelles, zertifiziertes Projektmanagement gelegt.

Moderne Antriebseinheiten ermöglichen es, das Zusammenwirken der verschiedenen Komponenten praxisnah zu untersuchen. Besonderes Gewicht erhalten dabei die speicherprogrammierbare Steuerung und die Systemkommunikation über prozessnahe BUS-Systeme.

 

Stundentafel

Allgemeiner LernbereichStunden
Deutsch
160
Englisch
200
Politik, Wirtschaft, Recht und Umwelt
160
Berufs- u. Arbeitspädagogik
40
Mathematik
200
Fachrichtungsbezogener Bereich
Aufträge mit Methoden des Projektmanagements bearbeiten
120
Informationstechnische Systeme einrichten, anpassen und nutzen
160
Geräte und Baugruppen der Energie- und Automatisierungstechnik analysieren, auswählen und prüfen
200
Elektrische Energieerzeugungs-, Übertragungs- und Verteilungssysteme planen, in Betrieb nehmen und ändern
240
Gebäudetechnische Anlagen planen, konfigurieren, in Betrieb nehmen und überwachen
200
Antriebssysteme dimensionieren, integrieren, in Betrieb nehmen und warten
200
Automatisierte Systeme projektieren und realisieren
240
Automatisierte Systeme in Betrieb nehmen und übergeben
120
Anlagen und Systeme in Stand halten und optimieren
120
Projektarbeit
200
Die Zahlenangaben sind die Gesamtstundenzahlen innerhalb der zweijährigen Ausbildung.

 

Berufsaussichten und Tätigkeiten

 

Produktionsanlagen sind mit elektrischen Antrieben und Maschinen ausgestattet, die von Automatisierungsgeräten angesteuert werden. Die Technikerinnen und Techniker, die diese Anlagen einrichten, in Betrieb nehmen und betreuen, müssen sich mit elektrischen Maschinen und deren Ansteuerelektronik sowie der notwendigen Energieversorgung auskennen. Zudem müssen sie auch in der Lage sein, die Automatisierungseinrichtungen zu projektieren und zu programmieren.

Als bevorzugte Arbeitsbereiche sind zu nennen:

  • Projektierung von elektrischen Antrieben und Maschinen in der Automatisierungstechnik
  • Einrichtung, Inbetriebnahme und Wartung von Automatisierungssystemen sowie Steuerungsanlagen
  • Vertriebs- und Ausbildertätigkeiten in den genannten Bereichen
  • Projektleitertätigkeiten
 
Veranstaltungen:
6. Weilburger Trialog am 18. Juni 2010

Nachbetrachtung zum Trialog - Thema: "Grüne Innovation"

 

Presse:
Gute Ideen für erneuerbare Energien

Die Nassauische Neue Presse vom 12. Juli 2010 berichtet

 

 
Arbeitswelt gleicht heute einer Patchworkdecke

Die Nassauische Neue Presse vom 10. Juli 2010 berichtet